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Arusha Nationalpark

Der wildreiche Natioanlpark zählt zu den schönsten Afrikas. Sir Julian Huxley nannte dieses 137 Quadratkilometer große Gebiet "ein Juwel unter den Parks". 1962 wurde er angelegt und in 3 Zonen aufgeteilt, die die unterschiedliche Landschaft und Schönheit der Gegend wiederspiegeln. Der paradisisch wirkende Ngurdoto-Krater, die vogelreichen Momella-Lakes und der imposante Mount Meru. Im Park kann man Leoparden, Hyänen, Elefanten, Paviane, Flußpferde, Zebras, Giraffen und Wasserböcke beobachten.

Meru1
 Meru

  • Mount Meru:
  • Auf den 4566 m hohen Berg können geführte Besteigungen arrangiert werden. Dazu sollte man 3 Tage einplanen. Im Gegensatz zum Kilimanjaro ist die Tour angenehmer, da weniger Touristen aber dafür mehr Wild zu sehen ist. Er ist auch wegen seiner wunderschönen Bergwälder, Blumen und Baumheiden ein Besuch wert. Früher muss es noch einen Bergkegel gegeben haben, der den höchsten Gipfel des Kilimanjaro, den Kibo, an Höhe überragte. Vor ca. 250 000 Jahren ereignete sich am Vulkan eine gewaltige Explosion. Die gesamte Ostseite wurde herausgerissen und zurück blieb eine asymetrische Caldera mit auffallend gezacktem Profil.


     
  • Momella-Lakes:
  • Flamingos, Pelikane, Reiher und Watvögel gibt es an den Seen zu beobachten.

      Momella1
     
  • Ngurdoto-Krater:
  • Der ehemalige Vulkan ist heute ein steilabfallender Rundkrater mit 3 Kilometern Durchmesser. Die Moore und der Fluss im Krater sind Tummelplatz von Kaffernbüffel, Pavian, Warzenschwein und Guereza.

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Tarangire Nationalpark

Benant ist der Park nach dem durch dieses Gebiet fließenden Fluss, der im Hochland von Zentraltansania entspringt. Besonders in der Trockenzeit zieht der Fluss wandernde Herden der Ebene an. So kann man in der Nähe des Flusses Löwen, Weisschwanzgnus, Zebras, Antilopen und andere Wildtiere beobachten.

Tarangire  Tarangire

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Mount Kilimanjaro Nationalpark

Der Kilimanjaro ist Afrikas höchster Berg und der größte freistehende Berg der Welt. Zugleich ist der Kilimanjaro dreifacher Vulkan. Der Kibo ist der jüngste, aber der höchste Berggipfel mit 5895 m Höhe, der Ostgipfel Mawenzi erreicht 5149 m und der Westgipfel Shira steigt auf 3963 m an.

Kilimanjaro

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Serengeti Nationalpark

Der Name ist aus der Masaisprache abgeleitet siringet bedeutet unendliche Ebene. Die Serengeti erstreckt sich über eine Fläche von 12500 Quadratkilometern und erreicht so die Größe von Nordirland. Der Tierbestand des Reservates wird auf 3 Millionen große Tiere geschätzt, von denen die meisten an der saisonalen Migration teilnehmen. Zweimal jährlich löst der Regen den langen Zug von etwa 1,3 Millionen Gnus, 200 000 Zebras, 500 000 Thomson-Gazellen, zahlreiche Elenantiolopen, Topis und Kuhantilopen zu den neuen Weidegründen aus.
Unter anderem durch die Bemühungen der Grzimeks um den Naturschutz konnte sich ein Großteil der Tierpopulation in der Serengeti stabilisieren oder sogar ansteigen. So glaubt man, daß sich der Bestand an Löwen und Geparden verdoppelt hat. Heute werden 3000 bzw. 1000 Tiere dieser Arten gezählt. Der Bestand der Hyänen beträgt 4000 Tiere. Vor 30 Jahren lebten noch keine Elefanten im Park. Heute sind es 2000 Tiere, die aus ihren angestammten Gebieten durch die Menschen vertrieben wurden.

  Serengeti

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Ngorongoro Conservation Area ( Entfernung von Arusha ca. 180 km)

Bernhard Grzimek schrieb in der Einleitung zum Ngorongoro Guidebook: "Es ist unmöglich in Worten die Größe und Schönheit des Kraters wiederzugeben. Er ist einer der Weltwunder."
Die riesige und landschaftliche vielfältige Area bietet neben vielen Attraktionen noch aktive Vulkane, steilaufragende Berge, archäologische Grabungsstätten, weite Ebenen, Flüsse, Wälder, Seen und wandernde Sanddünen. Bis vor knapp zweieinhalb Millionen Jahren wölbte sich der Ngorongoro-Vulkan auf. Dann verstopfte sein Hauptschlund, die Lava suchte sich neue Wege, der Druck ließ nach und der Gipfelaufbau fiel in sich zusammen. Es entstand die weltgrößte Caldera mit einem Durchmesser von 20 km und einer Höhe von 600 m. Im Krater leben an die 25000 große Säugetiere unter denen die Grasfresser dominieren. Zebra und Gnu machen die Hälfte des Bestandes aus. Die anderen Tierarten sind Thomson-Gazelle, Kaffernbüffel, Elenantilope, Kuhantilope, Rhinozeros, Elefant und Warzenschwein. Raubtiere sind im Ngorongoro sehr zahlreich vertreten. In diesem Gebiet leben die meisten der großen Beutetiere, ca. 100 Löwen und 400 Tüpfelhyänen leben im Krater.

  Ngorongoro

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